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Dieses Seite soll verdeutlichen, das wir Züchter zwar in die Natur eingreifen können, das letzte Wort hat aber die Natur und dieses läßt sie sich auch nicht nehmen. Weiter soll sie zeigen, das wir erst am Anfang stehen, wir aber nicht den Kopf in den Sand stecken werden ! Es ist eben das wahre Leben, was sich täglich abspielt kann.
Bedanken möchte ich mich in der Einleitung besonders bei Frau Dr. Pesch und ihren KLASSE Team von der Uni Giessen ! Leider ist es mit diesen Wurf nicht vergönnt gewesen, das wir einen Erfolg verzeichnen konnten, aber wir kommen wieder ! Noch ein kurzes Wort zu diesen Team. Man spürt bei diesen Team, das man von Anfang bis zum Ende hervorragend begleitet wird. So ist es auch nicht verwunderlich, das man spürt wie dieses Team mit Gespanntheit den Ausgang der Verpaarung beobachtete. Durch den negativen Ausgang (aus unserer Sicht), konnte man besonders bei Frau Dr. Pesch am Telefon spüren, das wir nicht nur eine Nummer in Giessen waren. Die komplette Begleitung vom Tag der ersten Kontaktaufnahme hat uns zur weiteren Zusammenarbeit bestärkt und so freuen wir uns schon heute, auf das nächste Wiedersehen. Weiter möchte ich mich bei unseren Tierarzt Thomas Schubert bedanken, der eigentlich schon zu unserer Familie zählt und uns nicht nur bei Notfällen besucht. Ein großes Dankeschön geht ebenfalls an die Zuchtleiterin des DWZRV, an Familie Papenberg und an Familie Maurer, denn ohne Zusammenarbeit ist eine moderne Zucht nicht möglich. Der größte Dank und da spreche ich bestimmt aus dem Herzen vieler Züchter, gilt unseren Partnern ! Sind wir ehrlich zu uns, ohne dessen Verständnis ist dieses alles nicht möglich ! Wir haben nun einmal einen kleinen Vogel, bei unseren Hobby und hierfür benötigen wir verständnisvolle Partner an unserer Seite !
Leider vergessen wir in manchen Situationen, das nicht nur wir Züchter den Erfolg allein tragen ! Nur ein gemeinsames und gleichzeitiges ziehen an einen Strang, bringt uns weiter bei der Zucht. So war es mir ein Bedürfnis, mich persönlich an dieser Stelle zu bedanken. Eine solche Zusammenarbeit ist nicht selbstverständlich und so sollten wir dieses auch einmal etwas mehr würdigen !
Burkhard Müller
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Ch. Bärbel vom Vugelbeerbaam
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Ch. Ch. Douglas McLoud
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weitere Bilder vom Deckrüden Douglas McLoud
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07.07.2006
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Bärbel wird Läufig oder besser gesagt man sieht es nun genau
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16.07.2006
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Bärbel hat ihren ersten Stehtag und spielt mit unseren Rüden, die aber leider nicht mehr können.
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18.07.2006
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Anruf bei Michaela Maurer, das ich morgen nach Giessen zum befruchten komme.
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19.07.2006
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4:00 Uhr ich fahr mit Bärbel los. Im dritten Ort auf unserer Fahrt läuft eine schwarze Katze von rechts nach links. Meine ersten Gedanken waren, na prima können wir gleich wieder umkehren. 9:00 Uhr Untersuchung und Kontrolle von Bärbel an der Uni Klinik von Giessen durch 5 Studentinnen und Frau Dr. Pesch. Ich werde mehrfach gefragt, ob das Sperma eingesetzt werden soll, da man nicht bis zum Muttermund eindringen kann. Das Gefriersperma von Douglas McLoud wird auf meinen Wunsch eingesetzt (siehe “Neue Wege”) und wir fahren umgehend zurück.
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21.07.2006
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Das Verhalten von Bärbel hat sich komplett verändert. z.B. liegen und schlafen nur noch auf der Couch, andere Hündinnen versucht sie im Rudel unter sich einzuordnen und ihr Futterverhalten ist extrem verändert.
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22.07.2006
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Anruf bei Ute Papenberg mit der Auskunft das es geklappt hat. Ute kennt meine Gefühle in diesen Situationen (B - D Wurf) und dadurch lacht sie nicht über meine schnelle Diagnose.
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30.07.2006
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Man merkt es jetzt sehr deutlich, das sich Bärbel verändert hat. Sie ist nun wesentlich ausgeglichener, schon fast wie eine Schlaftablette. Nur Darkness kann nicht verstehen, warum sie nun mehr Rechte hat, als sie unsere Prinzessin.
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02.08.2006
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Bärbel ist nun der Schatten von mir und will ständig nur gekrault werden. Das Rudel ist wie immer sehr ausgeglichen. Gut natürlich nur solang bis wir Besuch bekommen. Dieses läßt Bärbel aber auch cool und man steht nun nur noch bei bedarf von der Couch auf.
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06.08.2006
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Bärbel bekommt ein kleines Bäuchlein und dieses ist nun auch schon vor der Fütterung sichtbar. Unsere Fütterung bei Bärbel ist nicht anders als sonst, nur bekommt sie mehr Fleisch und Obst. Mohren mag sie wie immer nicht. Aber wenn Petra eine Banane essen will, möchte sie diese natürlich. Das Ende vom Lied, sie bekommt sie auch. Wir nehmen uns immer vor nicht vom Tisch zu füttern, aber Bärbel hat nun eine Sonderstellung, die sie sichtlich auch geniessen kann.
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07.08.2006
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Bärbel kann nicht verstehen, daß sie nur wegen ihrer Trächtigkeit nicht mehr rennen soll. Aber na gut, nur mit ihren Bruder und auch nur zur Bewegung rennt sie ein paar Runden im Garten. Danach nichts wie auf die Couch und schlafen. Am Nachmittag und am Abend sind alle Hunde aufgedreht, denn es kommt viel Besuch. Bärbel möchte nur ihre Ruhe und schon allein daran erkennt jeder, das mit ihr etwas nicht stimmt.
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10.08.2006
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Die vergangenen Tage habe nun keine weitere Änderung am Verhalten von Bärbel gebracht. Ihre Fütterung besteht wie bei allen andern aus Fleisch, Gemüse, Ost, Nudel und Knochen. Natürlich bekommt sie mehr als sonst, aber was bedeutet dieses eigentlich, denn eine genaue Gewichtsfütterung führen wir sowieso nicht durch. Viele haben Angst bei der Fütterung von Knochen, aber warum ? Wir Füttern nun schon sehr lang frisches Fleisch und große Knochen (z.B. ganze Rippen u.s.w. alles vom Rind, Schaf und Wild) nur Innereien bekommen meine Hunde nicht. Wenn Bärbel nun nicht Trächtig ist, dann hat sie wenigstens die Figur dafür.
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14.08.2006
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Bärbel bekommt nun zusätzlich zu ihren normalen Futter Royal Canin A3. Wir müssen nun aufpassen, das Bärbel nicht zu bemuttelt wird, denn diese Auswirkung sieht man heute noch deutlich an Adelheid. Es ist ständig ein Drahtseilakt, zwischen benötigter Liebe und zu viel Liebe (also das Bemutteln, wie wir im Vogtland sagen). Fest steht aber, das dieser Wurf etwas besonderes wird.
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18.08.2006
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Ich bin nicht der Züchter, der die Meinung vertritt, das eine tragende Hündin in Watte gepackt werden muss. Die Natur regelt dieses selbst und man erkennt an Bärbel, das sie ihre Kräfte extrem einteilt. Das die Bewegung nicht in einen Leistungstraining ausartet, versteht sich von selbst, aber welche Begründung gibt es für das einschränken der Bewegungsfreiheit ? Die tragende Hündin kennt ihre Grenzen und diese sollten wir Züchter nicht beschneiden. Leider bin ich bei diesen Wurf meinen Prinzipien nicht zu 100% treu geblieben ! Vielleicht lag es auch an manchen geführten Gespräch in den letzten Tagen und dem Unverständnis mancher Menschen, über die bis heute gemachten Aussagen von mir. Ich bin bis heute, auf Grund meines Gefühls über den gelungenen Deckakt nie zum Ultraschall gewesen, dieses hat sich nun einmalig geändert ! Fest steht nun und dieses nun auch bestätigt durch unseren Tierarzt, Bärbel ist tragend. Wir haben die kleinen Erbsen gesehen ! Es ist schon sagenhaft, wenn man die Welpen so sehen kann. Aber kann man in diesen Stadium überhaupt schon von Welpen sprechen ? Folgendes konnte unser TA uns mitteilen: Fruchtwasser klar und da 1,2,3 Welpen können es werden. Dieses würde bedeuten, das die Uni Giessen und so speziell Frau Dr. Pesch bei unserer Bärbel, mit nur einen Einsatz gleich einen Volltreffer landen konnte ! Ehrlich gesagt, freue ich mich zum heutigen Tag 2mal. Zum einen das ich meinen Gefühlen glauben kann und zum anderen, für das nette Team aus Giessen. Aber noch einmal kurz zu der Aussage “können es werden”, Hündinnen sind in der Lage ihre Nachkommen noch bis nach dem 50 Tag im Körper abbauen. Die Natur läßt sich auch hier nicht im vollen Umfang beeinflussen.
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21.08.2006
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24.08.2006
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Wir haben nun schon den 36zigsten Tag, nach der künstlichen Befruchtung und dieses bedeutet die 5.Woche. Aber was bedeutet dieses für den Welpen? Nach der 3.Woche hat sich das Zentralnervensystem entwickelt und während der folgenden Wochen beginnen sich Gehirn und Rückenmark auszubilden. Die Geschlechtsbestimmung findet in der vierten Woche statt und gleichzeitig beginnen sich die Augen zu entwickeln. Die Welpengröße liegt nun schon bei ca. 3-4cm und wird in den nächsten Wochen rapide zunehmen. Wenn man sich nun einmal vorstellt, dass in der 7. Woche der Welpe schon eine Grösse von 50% seiner Geburtsgröße aufweisen kann, dann ist dieses eine phantastische Leistung der Natur von der 5 bis 7 Woche. Die Schwangerschaft entwickelt sich nun bei Bärbel mit noch deutlicheren Anzeichen. Eine leicht geschwollene und gerötete Vula, minimal vergrösserte Zitzen, zunehmende Körperfülle und natürlich mit deutlichen Anzeichen einer Verhaltensänderung. Natürlich kann dieses auch alles Anzeichen einer Scheinschwangerschaft darstellen! Mein Gefühl, sowie der gänzliche zuverlässige Nachweis für eine echte Schwangerschaft, liegen uns wie schon geschrieben vor und so ist eine Scheinschwangerschaft ausgeschlossen! Kommen wir aber noch einmal zu den Methoden der Schwangerschaftsdiagnostik. Im Einzelnen werden folgende Methoden oder können folgende Methoden durchgeführt werden. Tast-, Ultraschall-, Blutuntersuchung, Röntgen und die Feststellung der Herztöne der Föten. Ich möchte nicht auf die einzelnen Arten eingehen und hier die Vor und Nachteile der einzelnen Methoden aufzählen, wie schon gelesen, haben wir die Ultraschallmethode durchführten. Vorteil dieser Methode ist nebenbei vor allen das frühzeitige erkennen einer Gebärmutterentzündung, die ebenfalls nach einer Läufigkeit auftreten kann und dieses vor klinischen Anzeichen. Natürlich wurde in unseren Fall keine Entzündung, sondern die Schwangerschaft festgestellt. Wir rechen nun mit einer normalen Schwangerschaft und mit keinen Komplikationen. Diese währen zum Beispiel das Absorbieren der Welpen. Untersuchungen haben hier gezeigt, das Stress in der kompletten Schwangerschaft vom ersten bis fast zum letzten Tag dazu führen können. Hündinnen können durch Stress die Welpen abstossen oder absorbieren und diese Erkenntnis beruft sich in der Hundezucht nicht auf Einzelfälle. Wie soll man nun eine Schwangere behandeln? Wir zu unseren Teil und das habe ich schon einmal geschrieben, machen hier keinen Unterschied. In meinen Augen, kann man durch das auf Watte packen einer tragenden Hündin ebenfalls Stress verursachen. So behandeln wir Bärbel wie immer, eine Ausgliederung in diesem Zeitraum aus dem Rudel, halten wir für überflüssig!
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28.08.2006
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Bärbel´s kleines Bäuchlein, beginnt nun schon mit der Verformung der letzten 3 Rippen. Es ist erstaunlich, mit was für einer Geschwindigkeit die Welpen jetzt in ihr wachsen. Ihre kleine Speisekarte: Nudeln, frisches Fleisch (nicht gekocht), Mohren, Apfel, Bananen, Fisch, eine Tasse voll A3 Trockenfutter von Royal und als Nachspeise einen schönen Knochen (am liebsten eine komplette Rippe oder ein Schulterblatt vom Rind). Es hat sich also nur die Zugabe von A3 geändert und ansonsten nichts weiteres gegenüber den anderen Greys.
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08.09.2006
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Es gibt keine wesentliche Veränderungen über die man berichten könnte bei Bärbel. Aber was soll es auch geben ? Wir können zu diesen Zeitpunkt nur noch warten und dieses gleicht einer Folter für einen Züchter. Wenn ein Züchter auch versucht, eine gewisse Gelassenheit auszustrahlen, sieht es in seinen Köpf doch meist anderes aus. Aber kommen wir nun wieder zu den Welpen. Jetzt sind wir im Stadium, wo die Knochen der Föten kalzifizieren. Wenn man ganz genau hinschaut, nach dem Bärbel gefressen hat, kann man schon manchmal leichte Bewegungen der Föten wahrnehmen. Natürlich muß sie dabei auf der Seite liegen und sehr entspannt sein. Dann nur dann kann man ab und zu eine kleine Bewegung erkennen. Was macht man aber nicht alles als Züchter ?! Man setzt sich vor die Couch, denn auf ihr liegen ja die Hunde und beobachtet minutenlang die Seitenlinie im Bauchbereich. Bewegt sich nun etwas, freut man sich. Aber sind wir einmal ehrlich, gibt es etwas schöneres als die Beobachtung des Entstehens von neuen Lebewesens ? Für uns nicht ! Es ist jedesmal etwas neues und so auch geheimnisvolles. Man kann unsere Würfe nicht miteinander vergleichen und erst recht nicht die Trächtigkeit bei den Hündinnen. So sind wir nun gespannt, wie es in den nächsten Tagen weiter geht.
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21.09.2006
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Nun steht es fest, denn leider ist dieser Versuch ein Rückschlag in unserer Zucht. Aber warum ein Rückschlag ? Fest steht, Bärbel hatte bei der Ultrauntersuchung am 18.8.2006, 3 Welpen in sich. Aber was war nun geschehen, denn geworfen hat sie nicht einen einzigen Welpen ? In der Hundezucht gibt es ein Phänomen, was sich absorbieren von Welpen nennt. Es wird hierbei der Welpe im Körper komplett abgebaut. Es kommt also nicht zu einer Frühgeburt oder der Gleichen, sonder zur völligen Auflösung im Körper der Hündin. Dieses bedeutet aus unserer Sicht, einen massiver Rückschlag bei der Bewältigung “Neuer Wege” ! Aber soll dieses wirklich schon das Ende für uns bedeuten ? Nein ! Natürlich machen wir weiter und lassen uns nicht von der Idee abbringen ! Wir stehen nun wieder mit beiden Füssen auf dem Boden und so hat diese Erfahrung auch etwas gutes mit sich gebracht. Vielleicht waren wir uns zu Sicher und mit zu viel Erfolg verwöhnt und nur allein aus diesen beiden Gründen, ist diese Erfahrung für uns positiv zu bewerten. Da man sich in solchen Fällen mit vielen Züchter unterhält, sieht man plötzlich, das man mit dieser Erfahrung nicht allein zu kämpfen hat. Natürlich versucht man an erster Stelle, den Fehler bei der Natur zu suchen, aber man darf dabei auch nicht die eigene Haustür aus dem Sichtfeld verlieren. Ein leichtes für mich würde bedeuten, die Aufzählung von ebenfalls Rückschlägen weiterer Züchter auf diesen Gebiet. Dieses ist aber nicht meine Art und so werden wir in den nächsten Tagen zuerst den Fehler bei uns suchen ! Aufregung für die Hündin, kann zur Absorbierung führen und dieses kann schon allein ausgelöst werden durch den Ultraschall und der folgenden Rückführung ins Rudel. Der Körper der Hündin ist an dieser Stelle programmiert und so kann es trotz Absorbierung zu diesen Zeitpunkt, noch zu äusserlichen normalen Trächtigkeitsmerkmalen kommen. Nach Aussagen einer Greyhound-, sowie einer Afghanen - Züchterin, kann die Natur bis zum letzten Tag uns dieses vorspielen. Eine Milchproduktion konnten wir nicht verzeichnen, genau wie das Anschwellen der Vagina und der Zitzen nicht eintrat. Unsere Unerfahrenheit bei kleinen Würfen, sowie die Einbildung oder die optische Täuschung, kann ein weiteres zu unseren Schlussfolgerungen dazu getan haben. Dieses sind Erfahrungen, die wir nun auch leider erleben durften. Wir müssen jetzt aber an dieser Stelle nach vorn schauen und einen Schlußstrich unter den Vergangen ziehen, denken wir positiv und lassen nicht den Kopf hängen ! Wir werden die letzten Tage genau analysieren und dann privat unsere Erkenntnisse sammeln.
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22.09.2006
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Hier endet nun “Das kleine Tagebuch” und die schriftliche Aufzählung von “Hoch und Tief” eines Züchters. Wir wollten damit erreichen, das jeder einmal hautnah miterlebt, was in einen Züchter sich abspielt. Man kann nicht nur positives veröffentlichen und so werde ich auch diese Seiten weiter auf der Homepage belassen. Wir Züchter tragen eine Verantwortung bei unseren handeln in der Zucht und so können wir nicht nur alles rosarot beschreiben. Der Grundgedanke war natürlich nicht mit diesem Ausgang als Startpunkt beabsichtigt, nur sieht man so auch einmal, wieviel Arbeit und besonders Nervenkraft in einer Zucht steckt. Das Leben eines Züchters besteht eben nicht nur allein aus Sonnen - Tage, sondern manchmal muß es auch regnen !
Auch wenn mir dieses einige unerfahrene Mitglieder des DWZRV wiederlegen wollen, ist dieses auch ein erster Weg für Ehrlichkeit in der Zucht. Die Methode wurde nicht von uns erfunden und dieses auch nicht in unseren Verein. Nur und darauf verweise ich, waren wir der erste Zwinger der öffentlich das Thema bearbeitet. Eigenartig ist, das nun andere Züchter mit ebenfalls künstlicher Befruchtung Erfahrungen haben ! Leider ist mir aber gerade in einen speziellen Fall nichts von einer Sondergenehmigung bekannt. Ich möchte aus diesem Grunde noch einmal betonen, das die Abnahme von Sperma und der künstliche Einsetzen einer Genehmigungspflicht unterliegt ! Diese Reglung ist nicht nur durch den DWZRV geregelt, sondern befindet sich in den Regelwerk der FCI ! Man sollte doch erst einmal nachlesen, bevor man sich um Kopf und Kragen redet.
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